Presse
 
Requiem (Mozart), Der Gebrauch des Lebens (Heeren)
„Von allen beachtlichen Leistungen der Solisten ist die Sopranistin Barbara Kind besonders hervorzuheben. Mit Gefühl und ausdrucksvoller Gestik sang sie sich in die Herzen ihrer Zuhörer.“
 
Marner Zeitung, 6. Dezember 2012
Luther (Lohff)
Stimmlich überzeugte nicht nur der (...) Chor. Vor allem der Bariton Frank Schiller in seiner Rolle als Luther und die Sopranistin Barbara Kind, die neben der Katharina von Bora auch weitere Rollen übernommen hatte. gaben kraftvolle und präzise Vorstellungen.“
 
Pforzheimer Zeitung, 5. November 2012
 
E vó (Berio, mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle)
„Geflechte, sich verzweigend aus einem Ton, wuchernd zu würgendem Gespinst, in dem die Stimme verloren zu gehen droht, stieße sie nicht den letzten Ton ihrer Phrasen immer wieder hervor. Die Alpträume verbleichen, mit zartem Trotz hält der Sopran in die Stille hinein stand (...) Mit ‚E vó‘ schrieb Berio ein kurzes Wiegenlied, das Barbara Kind zur Begleitung von 14 Instrumenten sang, die verwickelte Textur dabei in einen dramatischen Ausdruck überhöhend, der vom Wiegen ins Klagen, gar ins Anklagen spielte - ein suggestiver, expressiv mehrdeutiger Beginn.“
 
Berliner Zeitung, 16. April 2012
 
„Luciano Berios Werke tauchen immer wieder auf in der Philharmoniker- Saison, als Inselgruppen im Programmstrom der Klassik, nicht selten wirken sie unbewohnt. Doch die beiden kurzen, um die Stimme kreisenden Stücke ‚E vó‘ und ‚O King‘ zeigen Berio als einen in der Gegenwartsmusik seltenen Fall aufrichtiger Vokalliebe. Ein Körpererlebnis, vibrierend zu Beginn beider Konzerthälften vorgetragen von Barbara Kind und Kate Royal- ein Türöffner in eine Welt, die ihre Todesumfangenheit ohne falsche Sentimentalitäten annimmt.“
 
Tagesspiegel,  15. 4. 2012
 
Weihnachtsoratorium (Graun)
„Wahre Glanzpunkte aber verschaffen dieser Aufführung nur die Gesangssolistinnen Barbara Kind und Bhawani Moennsad. Ihr Duett „Herr, im Frieden will ich sterben“ stellt nicht nur ihre beiden männlichen Solo-Kollegen in den Schatten. Es ist technisch und gestalterisch hohe Kunst.“
 
Tagesspiegel, 19. Dezember 2010
 
Matinée „Orfeo barocco“ (Stradella)
Tage Alter Musik Bamberg
 
Noch wunderbarer als vom Abend zuvor wird dem Publikum Barbara Kind in Erinnerung bleiben.
Mit ihrem intonationsreinen, ausdrucksstarken Sopran ließ sie ganz unterschiedliche Emotionen in allen Farben und dynamischen Abstufungen so intensiv aufblühen,dass man sich in einem Palazzo wähnte,mit raschelnder Seide und Kerzenlicht. Ja, so wie sie sang, hörte man ihr Herz stocken und rasen – eine künstlerische Kostbarkeit.
 
Fränkischer Tag, 10. Mai 2010
 
Matthäuspassion (Bach) szenisch
 
Zuhilfe springen der Aufführung überdies Solisten aus den Reihen des Rundfunkchors, am schönsten, wenn auch nur mit einer einzigen Zeile, Barbara Kind.
Berliner Morgenpost, 11. April 2010
 
Weihnachtskonzert des Rundfunkchores Berlin
 
Der Chor deklamiert in klaren diatonischen Akkorden, die beiden Sopransolisten Barbara Kind und Bianca Reim artikulieren ein weitgehend paralleles Auf und Ab - und nur das Schweben ihres wasserklaren Gesangs gibt dem Stück seinen Reiz.
Berliner Zeitung, 24. Dezember 2009
 
Daphne (Antonio Caldara)
 
Der leuchtend strahlende Stern des Abends geht allerdings auf, wann immer Barbara Kind in der Titelrolle auf der Bühne ist: Sie ist mit jedem Ton, der scheinbar einfach, klar und doch so kunstvoll ist, mit jeder Faser ihres Wesens eine Nymphe und eine junge Frau von heute, deren Konflikt dem Publikum unter die Haut geht. Die von Caldara zwar fein, aber ziemlich kurz komponierte Verwandlung – ihr sanftes Sterben und Vergehen – , dieser überaus ergreifende Moment der Aufführung wirkt lang nach. Großer Jubel am Schluss.
 
Fränkischer Tag, 26. Mai 2008
 
Weihnachtsoratorium (Johann Sebastian Bach)
 
Ihr filigraner Sopran beherrscht das ganze Spektrum von fast zerbrechlich bis kraftvoll und freudig.
 
Mitteldeutsche Zeitung, 02. Januar 2007
 
Die Schöpfung (Joseph Haydn)
 
Als Sopranistin überzeugte und begeisterte Barbara Kind. Nicht nur mit einer herausragenden Musikalität, einem strahlenden, kraftvollen, trotzdem weichen und in den Höhen immer noch sanft gebändigten Timbre.
 
Es ist vor allem ihre nuancierte Ausdruckskraft, die jede, und sei es eine noch so kleine Möglichkeit voll ausarbeitet um dem Werk zu dienen.
 
 Mitteldeutsche Zeitung, 17. Oktober 2006
 
Il tutore (Johann Adolf Hasse)
 
Barbara Kind ist stimmlich und darstellerisch eine Entdeckung !
 
Süddeutsche Zeitung (München), 06. Juli 2006